| |
Rückblicke
Samstag - 28.05. und 04.06.2011
„Zaungäste“ - ein Kulturzentrum und sein Garten
ein generationenübergreifendes Mitmach-Kunstprojekt
anlässlich des Kultursommers Rheinland-Pfalz 2011




Am 04. Juli 2009 trafen sich ab 15 Uhr rund um das Haus am Westbahnhof viele kleine und große Menschen zur Eröffnung des neu gestalteten Außengeländes. Als echte Gartenfreunde hatten sie sich auch durch die kurz vor Festbeginn niedergehenden heftigen Regengüsse nicht abschrecken lassen; schließlich lockte ein buntes Programm zum gemütlichen Beisammensein.
LehrerInnen und SchülerInnen der Musikschule im Haus am Westbahnhof nutzten die neue Außenbühne, um sich und ihr Können der Öffentlichkeit vorzustellen, und schon bald füllten sich die Ränge aus Buntsandstein. Isabel Eichenlaub (Cello), Dominik Kontek (Gitarre) und Christiane Schalk (Blockflöten) hatten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das Hörgenuss quer durch die Jahrhunderte bot.
Während die Einen sich von zarten Tönen, bunten Melodien und flotten Rhythmen verzaubern ließen, nutzten die Anderen die Kreativecke im Schatten der Bäume. Dort entstanden aus Draht, Perlen, Korken und allerlei Fundstücken Gartengeister, die bald darauf den Besuchern aus dichtem Grün entgegen lachten.
Gute Geister walteten auch in der "Küche". Vom Foyer aus zog der Duft von selbst gebackenem Kuchen und frischem Kaffee in den Garten; gekühlte Getränke versprachen Erfrischung angesichts hochsommerlicher Temperaturen. Auf der neu geschaffenen Grillstelle loderten am späten Nachmittag die Flammen und bald schmorten leckere Würste auf dem Rost, sehr zur Freude der hungrigen Gäste.
Zum Abschluss des Nachmittags servierten Peter Damm (Saxophon) und Isabel Eichenlaub (Cello) mit einem spontanen Duo eine schwungvolle Einladung ins Piratennest, das zukünftig unter dem dichten Laub der alten Bäume als schattig-verschwiegener Ort lockt.
Am Ende waren sich alle Gäste einig: Der neue Garten, der Dank der Unterstützung durch die Aktion KINDERFREUNDLICHES RHEINLAND-PFALZ realisiert werden konnte, ist eine gelungene Erweiterung des Hauses am Festbahnhof. Es bietet nun auch im Außenbereich einen geschützten und kinderfreundlichen Raum, der einlädt zum Spielen und Verweilen.
Gefördert durch das Ministerium für
Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz, Rheinland-Pfalz
Meine
Leiche, Deine Leiche - von Föhnix
(05.10.2007)
Am
5. und 6. Oktober spielte die freie Schauspielgruppe Föhnix
die Krimikomödie "Meine Leiche, deine Leiche" von
Christine Steinwasser im gut besuchten Haus am Westbahnhof.
"Erst
geben sich alle große Mühe, den lästigen Chef, Ehemann,
Vater und Bruder um die Ecke zu bringen,...."

Hier
Daniela Paunescu als Tochter Diana, die von ihrem Vater (Manuel
Grimbach) keine finanzielle Unterstützung mehr erhalten soll.

"....wollen
dann aber nicht, dass die Leiche entdeckt wird."
Zu
spät: Mirko Bohnert als Hausmeister Alfons Moosgruber findet
die Leiche und informiert die Polizei.
"Ihre
dümmliche Überheblichkeit führt die Kriminalisten
dazu, just die Falschen zu verdächtigen und den Geständnissen
der richtigen Mörder keinen Glauben zu schenken".

(v.l.n.r.:
Daniel Blandfort als Kompagnon Schmierstein mit (verdeckt) Natascha
Bohnert als Schwester des Toten; Daniela Paunescu und Laura Kaiser
als Tochter und Gattin; Kristin Loy als Buchhalterin, sowie Susanne
Degner als Sekretärin. Vorne: Matthias Becker als Kriminalassistent
Denkste, und Sophie Reich als Frau Inspektor Irre.)
Nachdem in obiger Szenen alle gestanden haben, klärt sich das
Rätsel jedoch völlig anders auf als erwartet.
"Die
Theaterfreunde in Landau dürfen hoffen, dass sie von Föhnix
noch viel zu hören und zu sehen bekommen. Der lebhafte Applaus
im gut besuchten Haus am Westbahnhof ließ darauf schließen,
dass auch diesmal wieder das Publikum von der Leistung der jungen
Schauspieler begeistert war."
Jubiläumsweinprobe
im Haus am Westbahnhof
(28.09.2007)
Zum
20jährigen Jubiläum des Kulturzentrums Haus am Westbahnhof
fand eine Weinprobe statt unter dem Motto: "Geschichte(n) um
den Wein". Der Moderator Dr. Heinz Steffan begann mit den neuesten
archäologischen Funden von Weinsteinspuren in 9000 Jahre alten
chinesischen Keramikgefäßen. Der wohl spektakulärste
Fund wurde 2003 in der chinesischen Provinz Henan gemacht: In einem
Fürstengrab aus dem zweiten vorchristlichen Jahrhundert entdeckte
man 26 Liter Wein in Bronzegefäßen, deren Deckel durch
Korrosion sozusagen zugeschweißt waren. Dadurch wird der Weinrest
aus dem 3.Jhd. nach Chr., der im Speyerer Museum als bisher ältester
Wein der Menschheit gehütet wurde, auf den zweiten Platz verwiesen.
Heinz Steffan stellte nach den angegebenen Analysendaten einen Wein
zusammen, wie er evtl. damals geschmeckt haben könnte: Ein
Gärprodukt aus Rotweintrauben, Reis und Hirse. Dem römischen
Moselwein (Holzfassausbau) wurde mit einem Barriquewein (Weingut
Lorentz) Rechnung getragen. Die Kaffeenote aus den getoasteten Holzfässern
ließ sich gut kombinieren mit einem Stück Bitterschokolade
- ein neuer Gag in der Kulinaristik. Die versöhnliche Brücke
zum Wein der Bibel bildete die Sorte "Pinotin", eine pilzwiderstandsfähige
Spätburgunder-Neuzüchtung aus dem Öko-Weingut Rummel.
Die Weine des Mittelalters waren durch zwei Gesundheitsweine nach
Rezepten der heilkundigen Äbtissin Hildegard von Bingen (um
1000) vertreten. Der Petersilien-Honig-Wein, vom Weingut G. Hoffmann
in Göcklingen gespendet, ist dort seit Jahren im Verkauf und
gilt als Herz und Kreislauf stärkend. Vom Weingut Rummel kam
ein vier Jahre alter Walnusswein, der Gedächtnis und Konzentration
fördert. Als Aromatherapie wurde ein Gewürztraminer mit
betörendem Rosenduft aus dem Weingut Oberhofer, Edesheim, verordnet,
nach dessen Genuss die Probanten sichtlich aufblühten und nach
einer zweiten Dosis verlangten. Nun war es Zeit für den Jubiläumswein
aus dem Jahre 1986 - eine Beerenauslese aus der Bundesforschungsanstalt
Siebeldingen. Der 20jährige präsentierte sich als vollmundiger
reifer Wein mit gutstehender Restsüße, dessen Aroma sich
aufgrund der Abfüllung in Flaschen mit Drehverschluss hervorragend
konserviert hatte. Nun fehlte nur noch der Wein des Jubeljahres
und er erschien als 2007er Huxelrebe, bereits als füllfertiger
Wein - ein Ergebnis der diesjährigen drei Wochen früheren
Ernte. Die diversen Geschichten mit denen Steffan die Weinprobe
garnierte, können nur erwähnt aber nicht beschrieben werden.
Da muss man dabei gewesen sein und die dabei waren, bestätigten
es durch ihr nachträgliches Sitzenbleiben und Leeren der Weinreste.
Denn in de Palz losst mer en gude Trobbe net umkumme.
20
Jahre Haus am Westbahnhof
(25.08.2007)

"Ein
Haus mit vielen Gesichtern" präsentierte sich den Besuchern
und Besucherinnen des Geburtstagsfestes am 25. August. MitarbeiterInnen
und FreundInnen boten ein vielfältiges Programm aus Musik,
Gesang, Tanz und Theater zum Zuschauen und Mitmachen.

Hier
bastelten Kinder aus Holzscheiben, Perlen, Schnur und allerlei Gefundenem
Gesichter, da gestalteten kleine und große Gäste Geburtstagsglückwünsche
für "ihr Haus": "Hier fühle ich mich zuhause",
"Hier habe ich meinen 50. Geburtstag gefeiert und den 50. des
Hauses möchte ich auch noch mit euch feiern"


Im
Garten präsentierten die Landauer LiederLeute eine Kurzfassung
ihrer aktuellen Produktion mit dem Theater Chawwerusch "Hambach
2 - Rote Socken für Metternich", im Saal bewegte die Gruppe
Wechselschritt mit Melodien aus aller Welt die Tanzbeine von Groß
und Klein. Später gaben Fabian und David Loriais mit ihrer
selbst gebauten Guckkastenbühne Einblick in Goethes "Faust",
Sax for Fun brachte mit satten Saxofontönen die Luft unter
den Bäumen zum Vibrieren, während ein paar Meter weiter
Romy und Fritz Artistenlehrlinge in die Kunst der Jonglage einweihten.

Mal
zog Kaffeeduft über die Terrasse, mal knisterte ein Grillfeuer
verheißungsvoll. Flötentöne mischten sich mit Anne
Lünenbürgers Opernklängen und beim Kerzenschimmer
tauchten Claudia Olmas seltsame Fabelwesen aus dem Dunkel auf, entführten
die Zuschauer in ihre Märchenwelt.

Am
frühen Abend bestimmte die Glücksfee Greta die Gewinner
der Geburtstags-verlosung, Gewinn um Gewinn zog sie aus dem Glas,
in das die Besucher der vergangenen Monate ihre Eintrittskarten
als Glückslose eingeworfen hatten. Als Hauptpreise winkten
eine Freikarte zu allen Kulturveranstaltungen im zweiten Halbjahr
2007 des Hauses, die kostenlose Teilnahme an einem Jahreskurs der
Musikalischen Früherziehung und schließlich die kostenlose
Nutzung des Hauses für ein Familienfest. Zum Abschluss trafen
sich alle, Gewinner wie Zuschauer, Gäste wie Helfer zum gemeinsamen
"Abhotten" auf der Tanzfläche, wo die "Boys
named She" mit ihren Rhythmen einheizten.
Strahlende
Gewinner:

German
Lorenz als Landau plant ein schönes Fest mit seiner Familie
im Haus am Westbahnhof.

Carmenza
Herera de Weber freut sich auf die Kulturveranstaltungen des zweiten
Halbjahres.
Die
Dritte im Bunde der Hauptgewinner ist Imma Peris, die ihren Preis
(Jahreskurs Musikalische Früherziehung) später in Empfang
nahm.
Starke
Frauen - starke Stimmen: Queens of Spleens
Mit neuem Programm - Im Rausch der Sinne (5. Mai 2007)

In
einen Rausch der Sinne versetzten die Queens of Spleens an diesem
Abend das Publikum im ausverkauften Haus am Westbahnhof. Wie entfesselt
rockten, sangen, spielten, swingten Connie Webbs und Claudia Brendler
über die Bühne. Mit Talent und Temperament und einer kräftigen
Prise Humor mixten sie einen kabarettistisch-musikalischen Cocktail
der Extraklasse. Die zahlreichen Zuschauer und Zuschauerinnen honorierten
ihren stimmgewaltigen und wahrhaft körperlichen Einsatz, klinkten
sich ein, pfiffen, grunzten, schnalzten, klatschten - genossen einen
rundum entspannten, gelungenen Abend.
Edvard
Munch: Zeichen der Moderne & Vitra Design-Museum
Tagesfahrt - Fondation Beyeler, Basel, und Vitra Design-Museum -
In Zusammenarbeit mit der KVHS Südliche Weinstraße (5.
Mai 2007)

Gärten:
Ordnung, Inspiration, Glück
Kleiner Exkursionsbericht aus Frankfurt (24. Februar 2007)
Zur
Abfahrt um 8.30 Uhr war die Stimmung eher verhalten, waren doch
grauer Himmel und strömender Regen unsere ersten Reisebegleiter.
Dies vermochten Frau Weyers vom Haus am Westbahnhof und Frau Kappes
von der Firma Sarter Reisen im Bus jedoch rasch zu ändern.
Versorgt mit frischem, duftendem Kaffee und selbst gebackenen Nussecken
trotzten die 30 Teilnehmer und Teilnehmerinnen wohlgelaunt den Unbilden
der Witterung. Einige einführende Sätze zur kulturhistorischen
Bedeutung und zur Geschichte des Gartenbaus sorgten für die
nötige Kurzweil.

Trotz
eines kleinen Staus auf der Autobahn erreichten wir Frankfurt so,
dass noch genügend Zeit für erste individuelle Erkundungen
im Museum Städel blieb. Hierzu bot sich auch über die
Sonderausstellung hinaus reichlich Gelegenheit, schließlich
verfügt das Museum über eine herausragende eigene Sammlung
mit bedeutenden Arbeiten - z.B. von Max Beckmann, der bis zu seiner
Zwangsentlassung durch die Nationalsozialisten etliche Jahre an
der benachbarten Städel-Kunstschule lehrte. Daneben luden mehrere
kleinere Ausstellungen zu Entdeckungsreisen ein: deutsche Tafelmalerei
aus der Sammlung des Landesmuseums in Darmstadt, niederländische
Porträtmalerei am Beispiel von Johannes Verspronck, Hexendarstellungen
bei Hans Baldung Grien und ein zeitgenössischer Gemäldezyklus
von Martin Kippenberger.
Um
12 Uhr ging es dann in zwei Gruppen auf einen geführten Rundgang
durch die Sonderausstellung "Gärten: Ordnung, Inspiration,
Glück", die an diesem Tag sehr viele Besucher anlockte.
Mit repräsentativen Werken aus verschiedenen Epochen bot sie
einen guten Überblick über die verschiedenen künstlerischen
Interpretationen und betonte gleichzeitig jene Künstler und
Stilrichtungen, die dem Thema Garten besondere Bedeutung beimaßen,
wie z.B. die deutschen Impressionisten und Paul Klee.

Nach
ausgiebiger Würdigung der Kunst konnte, wer wollte, danach
auf dem Flohmarkt am Mainufer noch einen Blick auf Krempel werfen
oder im Liebighaus die grotesken Köpfe des Franz Xaver Messerschmidt
betrachten. Um 14.30 Uhr ging es weiter in den Palmengarten. Kaum
dort angelangt, riss der Himmel auf und schickte einige Sonnenstrahlen
auf die mit Krokussen übersäten Wiesen des Parks. Auch
wenn dieser Begrüßung noch einige Schauer folgten, boten
die folgenden drei Stunden reichlich Gelegenheit für einen
ausgedehnten Spaziergang in den Frühling. In den Außenanlagen
zögerte die Natur noch, wenn auch Helleborus und Hamamelis
den Krokussen Gesellschaft leisteten. In den Schauhäusern präsentierte
sie sich dagegen mit überbordendem Grün und reicher Blütenpracht.
Von der Subantarktis mit Riesenfarnen aus Neuseeland durch Dornenwald
und Orchideenhaus bis zum Regenwald mit Kakaobäumen und Bananenstauden
bot sich die Vegetation in den Schauhäuserns verschwenderisch
dar. Der Höhepunkt jedoch war die Sonderausstellung der Frühlingsblüher
im Wintergarten des Palmenhauses, wo die Besucher der betörende
Duft Tausender Hyazinthen, Tulpen, Narzissen und Primeln empfing.
Um
18 Uhr starteten wir bei herannahender Dämmerung pünktlich
zur Rückfahrt. Bei einem Gläschen Sekt und herzhaften
Muffins aus der hauseigenen Küche des Hauses am Westbahnhof
und angeregt durch literarische Gartennotizen von Busch bis Goethe
konnten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ihre Eindrücke Revue
passieren lassen, bis wir um 20 Uhr wieder in Landau anlangten.
Westbahnhof
unterwegs - Zentrum Paul Klee, Bern/CH (1.
Juli 2006)
Am
1. Juli, morgens um 7 Uhr, starteten 25 Teilnehmer und Teilnehmerinnen
zur sommerlichen Exkursion nach Bern zum Zentrum Paul Klee. Im klimatisierten
Reisebus trotzten wir den sommerlichen Temperaturen und es ging
in flotter Fahrt gen Süden. Zwischendurch gab es einige vorbereitende
Informationen von Frau Weyers (Verein Leben und Kultur, Geschäftsstelle)
und Frau Kappes (Sarter Busreisen) lud ein zur Kaffeepause mit selbstgebackenen
Kirschmuffins.
So
erreichten wir gut gerüstet kurz nach 11 Uhr das Zentrum Paul
Klee am Stadtrand von Bern. Schon von der Autobahn aus hatten wir
die drei charakteristischen von Renzo Piano entworfenen Gebäudewellen
erkennen können, waren neugierig geworden auf das, was uns
erwartete.
Ein
geschwungener Pfad leitete uns in den Ausstellungsbereich, in dessen
Zentrum die Sammlung Paul Klee präsentiert wird. Als angenehm
empfanden die TeilnehmerInnen, dass die Bilder nicht dicht an dicht,
sondern vielfach einzeln bzw. mit reichlichen Zwischenräumen
hängen. Sie konnten so jedes Exponat für sich in Ruhe
wahrnehmen und betrachten, es für sich wirken lassen. Die Vielfalt
der gezeigten Werke aus allen Schaffensphasen des Künstlers
in Verbindung mit kurzen informativen Texten und einigen Zitaten
gab einen guten Einblick in seine Entwicklung und regte zu vielen
Gesprächen an. Wer wollte konnte darüber hinaus noch kostenlos
an einer öffentlichen Führung teilnehmen, bei der das
Schaffen Paul Klees exemplarisch an Bildbeispielen erläutert
wurde.


Mehr
als drei Stunden waren für den Besuch des Museums vorgesehen,
aber die Zeit verging wie im Flug, nicht zuletzt weil neben der
Dauerausstellung noch andere Bereiche locken, so die aktuelle Wechselausstellung
unter dem Thema "Irritationen" mit Werken zeitgenössischer
Künstler und eine Filmpräsentation über Leben und
Werk Paul Klees. Außerdem lud auch die Malwerkstatt Kreaviva
ein zum Schauen und Staunen angesichts der von Kindern und Jugendlichen
geschaffenen kleinen Kunstwerke. Zur Erholung und Entspannung boten
sich abschließend die Caféteria und ein Spazierweg
rund um den Gebäudekomplex mit immer wieder neuen Einsichten
und Ansichten der ungewöhnlichen Architektur an.

Um
14.30 Uhr ging es dann in die Altstadt, die seit einigen Jahren
auf der Liste besonders schützenswerter Ensemble des Weltkulturerbes
der UNESCO steht. Ihre Häuserzeilen ziehen sich malerisch über
eine von der Aare umflossene Halbinsel, und schon der Anblick des
eisblauen, klaren Wassers erfrischte! Das Programm am Nachmittag
wählten die TeilnehmerInnen nach eigener Vorliebe. Viele schlenderten
durch die schattigen Laubengängen der alten Bürgerhäuser
an kleinen Geschäften und Cafés vorbei, nutzten die
Gelegenheit für einen Einkaufsbummel. Andere zog es zum "Handwerkermärik"
hinter dem Münster oder zu einem Besuch der gotischen Kathedrale
selbst. Manche lockte es auch ins altbekannten Basler Kunstmuseum,
das neben einer sehenswerten ständigen Sammlung zur Zeit eine
Retrospektive zum Leben und Werk von Meret Oppenheim präsentiert.
Diese entpuppte sich wieder als sehr anregend, gewürzt mit
einer guten Prise Humor, so dass zuweilen entspanntes Lachen durch
die Räume hallte.
Als
sich die Gruppe um 19 Uhr zur Abfahrt nach Landau wieder am Bus
traf, waren sich alle einig: Dieser Besuch hatte sich gelohnt! Manch
eine/r war gar bereit, schon am nächsten Tag wiederzukommen!
Zur Abfahrt gab es dann für alle noch ein Glas Sekt und so
machte man sich entspannt und zugleich angeregt durch die vielfältigen
Eindrücke wieder auf dem Heimweg in die Pfalz, die wir wohlbehalten
und pünktlich um 23 Uhr erreichten.

|